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Anti Aggressions Trainer Gehalt

Das Anti Aggressions Trainer Gehalt lässt sich nicht mit einem einzigen festen Betrag angeben. Anti-Aggressivitäts-Trainer*in® ist in der Regel keine eigenständige tariflich definierte Berufsbezeichnung, sondern eine berufsbegleitende Zusatzqualifikation. Das Einkommen richtet sich deshalb vor allem nach dem Grundberuf, dem Arbeitgeber, dem Tätigkeitsfeld, der Berufserfahrung und der Frage, ob jemand angestellt oder selbstständig arbeitet.

Bei der AKADEMIE EiGEN-SiNN qualifizieren wir pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte zur beziehungsweise zum Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainer*in® (AAT®/CT®). Die Weiterbildung erweitert vorhandene berufliche Kompetenzen, ersetzt aber keine pädagogische, soziale oder therapeutische Grundausbildung.

Wie hoch ist das Gehalt eines Anti Aggressions Trainers?

Für Anti-Aggressivitäts-Trainer*innen gibt es keine verlässliche allgemeine Gehaltsstatistik, die alle Beschäftigungsformen und Arbeitsfelder abbildet. Viele qualifizierte Trainer arbeiten weiterhin in ihrem ursprünglichen Beruf, etwa als Sozialpädagoge, Sozialarbeiterin, Lehrkraft oder Fachkraft in der Jugendhilfe. Die AAT®-/CT®-Qualifikation wird innerhalb dieser Tätigkeit eingesetzt.

Als Orientierung können deshalb die Entgeltdaten verwandter pädagogischer und sozialer Berufe dienen. Nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere monatliche Bruttoentgelt für vollzeitbeschäftigte Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagoginnen in Deutschland bei 4.997 Euro. Das untere Quartil liegt bei 4.302 Euro, das obere Quartil bei 5.697 Euro. Für Baden-Württemberg nennt der Entgeltatlas einen Median von 5.131 Euro brutto im Monat. Datenstand ist der Entgeltatlas 2025.

Für die allgemeinere Berufsgruppe Pädagoge/Pädagogin weist die Bundesagentur für Arbeit einen bundesweiten Median von 4.164 Euro brutto monatlich aus. In Baden-Württemberg liegt der angegebene Median bei 4.435 Euro.

Diese Werte sind keine Gehaltsangaben speziell für Anti-Aggressivitäts-Trainer*innen. Sie zeigen lediglich, in welchem Rahmen Einkommen in möglichen Grundberufen liegen können.

Warum gibt es kein festes Anti Aggressions Trainer Gehalt?

Die Qualifikation wird in sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern eingesetzt. Unsere AAT®-/CT®-Weiterbildung richtet sich unter anderem an Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schulen, Heimen, Bewährungshilfe, Strafvollzug, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendfreizeiteinrichtungen. Entlohnungssysteme und Aufgaben unterscheiden sich zwischen diesen Bereichen erheblich.

Ein Sozialpädagoge im öffentlichen Dienst wird möglicherweise nach einem Tarifvertrag bezahlt. Eine Fachkraft bei einem freien Träger kann einen anderen Arbeitsvertrag haben. Lehrkräfte unterliegen wiederum anderen Regelungen. Wer eigene Trainings auf Honorarbasis durchführt, erhält kein festes Monatsgehalt, sondern vereinbart Honorare für einzelne Aufträge.

Die Zusatzqualifikation kann das berufliche Profil erweitern. Daraus folgt jedoch nicht automatisch eine höhere Entgeltgruppe oder Gehaltserhöhung. Ob sich das Einkommen verändert, hängt davon ab, ob der Arbeitgeber die neuen Aufgaben anerkennt, zusätzliche Verantwortung übertragen wird oder eine neue Stelle mit verändertem Tätigkeitsprofil entsteht.

Welche Faktoren beeinflussen das Einkommen?

Entscheidend ist zunächst der Grundberuf. Sozialpädagogische, schulische, therapeutische und justiznahe Tätigkeiten werden nach unterschiedlichen Systemen vergütet. Auch Qualifikation, Studienabschluss und Berufserfahrung wirken sich auf die Eingruppierung aus.

Weitere Faktoren sind:

  • Arbeitgeber und Tarifbindung,
  • Bundesland und Arbeitsort,
  • Umfang der Stelle,
  • Berufserfahrung und Leitungsverantwortung,
  • Zahl und Art der durchgeführten Trainings,
  • Festanstellung oder selbstständige Tätigkeit.

Die Region kann bereits innerhalb derselben Berufsgruppe einen Unterschied machen. Der Entgeltatlas weist für Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagoginnen beispielsweise unterschiedliche Medianwerte nach Bundesland und Stadt aus.

Verdienen selbstständige Anti Aggressions Trainer mehr?

Selbstständige Trainer erhalten kein festes Gehalt. Sie kalkulieren Honorare für einzelne Trainings, Workshops oder längerfristige Programme. Ein höherer Tagessatz bedeutet dabei nicht automatisch ein höheres verfügbares Einkommen.

Vom Honorar müssen unter anderem Vorbereitungszeit, Fahrtkosten, Versicherungen, Steuern, Ausfallzeiten und organisatorischer Aufwand getragen werden. Auch Zeiten ohne Auftrag sind nicht bezahlt. Angestellte erhalten dagegen ein regelmäßiges Gehalt und je nach Arbeitsverhältnis weitere Leistungen wie bezahlten Urlaub oder Entgeltfortzahlung.

Wie hoch ein realistisches Honorar ist, hängt vom Auftrag ab. Ein einzelner Workshop für eine Schule ist anders zu kalkulieren als ein vollständiges Anti-Aggressivitäts-Training mit mehreren Terminen, Vor- und Nachbereitung und institutioneller Abstimmung. Eine pauschale Honorarempfehlung wäre daher ebenso unzuverlässig wie ein pauschales Monatsgehalt.

Welche Aufgaben können das Gehalt beeinflussen?

Anti-Aggressivitäts-Trainer*innen können unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Dazu gehören die Durchführung von AAT®- oder CT®-Angeboten, Gewaltprävention, Deeskalation, Arbeit mit Gruppen sowie die Entwicklung institutioneller Interventionskonzepte.

In unserer Weiterbildung lernen die Teilnehmenden unter anderem aktuelle Erklärungszusammenhänge von Gewalt, konfrontative Gesprächsführung, Deeskalation, Opferkommunikation, Biografiearbeit und die Entwicklung eigener Anti-Gewalt-Konzepte kennen. Die Ausbildung ist praxis- und selbsterfahrungsbezogen aufgebaut.

Ob diese Aufgaben zu einem höheren Einkommen führen, entscheidet der konkrete berufliche Rahmen. Wer zusätzlich Leitungsverantwortung übernimmt, ein neues Angebot aufbaut oder einen größeren Aufgabenbereich verantwortet, kann andere Verdienstmöglichkeiten haben als eine Fachkraft, die einzelne Methoden innerhalb ihrer bisherigen Stelle nutzt.

Lohnt sich die Weiterbildung finanziell?

Eine Weiterbildung sollte nicht allein anhand einer erwarteten Gehaltserhöhung bewertet werden. Unsere AAT®-/CT®-Ausbildung vermittelt eine spezialisierte Zusatzqualifikation für den professionellen Umgang mit gewaltbereiten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und sind befähigt, Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainings durchzuführen.

Die Qualifikation kann neue Aufgabenfelder eröffnen und das fachliche Profil stärken. Sie garantiert jedoch weder einen bestimmten Arbeitsplatz noch ein festgelegtes Einkommen. Vor der Anmeldung lohnt sich deshalb ein Gespräch mit dem aktuellen Arbeitgeber. Dabei kann geklärt werden, ob die Weiterbildung künftig im eigenen Tätigkeitsfeld eingesetzt wird, zusätzliche Aufgaben vorgesehen sind oder eine Kostenbeteiligung möglich ist.

Anti Aggressions Trainer bei der AKADEMIE EiGEN-SiNN werden

Wir führen die berufsbegleitende Ausbildung zur beziehungsweise zum Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainer*in® gemeinsam mit dem ISS Frankfurt durch. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte aus Arbeitsfeldern wie Jugendhilfe, Schule, Strafvollzug, Bewährungshilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Interessierte können uns ihren beruflichen Hintergrund und ihr geplantes Einsatzgebiet schildern. Gemeinsam klären wir, ob die Weiterbildung zum bisherigen Tätigkeitsfeld passt und welche Möglichkeiten sich daraus fachlich ergeben. Eine verbindliche Aussage zum späteren Gehalt kann jedoch nur der jeweilige Arbeitgeber oder Auftraggeber treffen.

Termine:

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Teilnahmegebühr:

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Veranstaltungsort:

Akademie EiGEN-SiNN
Gartenweg 7
72290 Loßburg

Weitere Informationen:

Alexander Fix
Mobil: 0171 22 48 282
Mail: a.fix@akademie-eigensinn.de

Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Fortbildungsheft

 

Kontakt

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Tel 07446 / 54 70 – 61
Fax 07446 / 54 70 – 63
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